Pattys Frühchentagebuch…

Die Welt von Shayenne-Chiara und Samirah-Josephine

Frühchentagebuch Tag 02 – Part 001

everlasting 

Die Nacht war unruhig, da ich ständig auf die Toilette musste. In Gedanken war ich auch ständig bei den Kleinen, bei der Zukunft, was werden wird, obs ihnen gut geht, ob ich den ganzen Trouble, den wir derzeit an der Backe haben, ob wir den heil überstehen? Und es manifestierte sich, egal wie viel Ärger ich wegschaufeln muss, die Zwillinge sind jetzt vorrangig und der Rest unserer kleinen Familie. Alles andere ist irrelevant und wenn das eben schief geht, geht’s eben schief. Kenne ich ja, dass der Ärger von Dritten verursacht, der zäheste ist.

Zwischendurch schlief ich kurz ein, war aber oft wieder wach, sah den Morgen grauen, dachte mit Grauen an Morgen, gemischte Gefühle beschäftigten mich. Freude, Angst, Hoffnung, Trauer und vieles mehr…

Draussen auf der Station regten sich langsam menschliche Geräuschkulissen, die Station war ja nicht annähernd voll, Babys keine im Babyzimmer, meine auf dem Kohlhof, andere schon entlassen am Wochenende und die 2 Schwangeren, auf der Station, was da war, weiss ich nicht…

Das übliche Prozedere begann, erst wurde das Zimmer geputzt, irgendwann kam die Schwester mit dem Frühstückstablett, ich wanderte kurz über die Station, die Schwester hat dann auch gleich das Bett gemacht und ich sass dann wieder da, gedankenverloren, aß mein Brötchen. Körperlich war ich sehr fit. Von daher war ich auch guten Mutes, dass mich die Ärztin rauslässt am selben Tag.

Als sie dann zur Untersuchung kam, bestätigte sie auch meinen guten physischen Zustand und psychisch war auch alles im grünen Bereich, ich war „munter“ – es wurde sich zwar gewundert, wie fit ich bin, grad wegen der Zwillingsgeburt, aber das war wirklich nicht der Rede wert. Und die Seele liess mir noch Schonfrist.

Ich simste mit meiner Freundin, Trauzeugin und Mitschwangeren Marion, die auch Patin bei unserem Söhnchen ist. Ihr Geburtstermin, der errechnete war genau eine Woche vor meinem. Reiner Zufall. Und ich teilte ihr mit, dass unsre angekommen sind. Eine andere Freundin von uns beiden, hatte ihres 7 Tage vorher bekommen, hier simste ich Glückwünsche, das unsre auch da sind. Von beiden Mädels aber zunächst keine Antwort, die von Marion kam wesentlich später am Abend.

Die Ärztin entliess mich dann auch und ich bedankte mich herzlich bei Ihr, für die liebevolle Behandlung. Ich packte alles zusammen, kam einiges zusammen, da ich noch Probepäckchen ect bekam. Flow kam mit Shereena und es ging erst mal heimwärts…

Zuhause, liess ich erst mal Einiges sacken, wuselte herum, ging ja jetzt wieder ohne Bauch.
Drückte meine grossen Kinder, keine grosse Zeit zum Nachdenken.

Flow und ich machten uns dann bereit für die Fahrt auf den Kohlhof,denn ich hielt es nicht mehr aus, ich wollte die Kleinen sehn…

Ab ins Auto und los. Obwohls nicht wirklich weit ist von Stambach aus über die A8 nach Neunkirchen/Kohlhof, dauerte es viel zu lange, gefühlt zu lange! Ich war total aufgeregt,
als die Abfahrt Kohlhof endlich kam…

Fortsetzung folgt…!

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